Häufigkeit und Dauer

  • Die Spielgruppe Mondolino kann ein- oder mehrmals pro Woche besucht werden
  • Für fremdsprachige Kinder empfehlen wir einen Besuch von mindestens zweimal pro Woche
  • Ein Spielgruppenbesuch dauert 2.75 Stunden

      Gruppenigenschaften

  • Das Eintrittsalter ist 2 Jahre und dauert in der Regel bis Kindergarteneintritt
  • Die Gruppen sind altersdurchmischt
  • Die Gruppen sind sprachdurchmischt (Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und Kinder mit Deutsch als Erstsprache)
  • Nach Möglichkeit wird auch auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Mädchen und Knaben geachtet

     Standort und Räumlichkeiten

  • Die Spielgruppe Mondolino befindet sich in einer ABZ  Wohnung (Allgemeine Baugenossenschaft Zürich), mitten in dessen  Siedlung Allmend in Horgen.
  • Wir verfügen über zwei Räume im Hoch Parterre mit Küche, Bad und Balkon
  • Im Aussenbereich der Siedlung haben wir die Möglichkeit, verschiedene Spielplätze zu nutzen
  • Der Wald und der Besuch von Kleintieren sind schnell und einfach zu erreichen

     Spielgruppe Zahnfreundlich

Die Spielgruppenleiterin hat die Weiterbildung „ Kariesprophylaxe in Spielgruppen" besucht. Sie kann Kinder und Eltern über den richtigen Umgang mit Znüni/Zvieri und der Mundhygiene informieren. Die Spielgruppe Mondolino ist mit dem Markenzeichen Zahnfreundlich ausgezeichnet und verpflichtet sich, die Zwischenmahlzeiten in der Spielgruppe zahnfreundlich zu gestalten. Wir bitten die Eltern, sich an unseren zahnfreundlichen Znüni/Zvieriplan zu halten und keine gezuckerte Esswaren und Getränke mit zu geben.


Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine gute und kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern ist sehr wichtig. Eine Vertrauensbasis zwischen Spielgruppenpersonal und Eltern überträgt sich auch auf das Kind sehr positiv.

Die Eltern werden mehrmals jährlich zu Elternanlässen eingeladen. Sie werden, so gut wie möglich und nach Bedarf ins Spielgruppengeschehen involviert  und miteinbezogen. Die Tür und Angel Gespräche sind wichtig, um Infos weiter zu geben oder zu bekommen. Wichtig ist, dass die Eltern beim Ankommen kurze Infos über das Wohlbefinden des Kindes geben. Beim Abschied ist es wichtig, dass die Spielgruppenleiterin über das Erlebte des Kindes berichtet.

Aktuelle Themen und Termine werden per Elternbrief an die Eltern ausgehändigt

      Eingewöhnung

Pädagogische Aspekte der Eingewöhnung

Während der Spielgruppenzeit machen die Kinder einen langsamen Ablösungsprozess von ihren Bezugspersonen durch. Sie machen erste Schritte in einer ungewohnten Umgebung. Dabei brauchen sie Begleitung und viel Aufmerksamkeit. Für Kinder, die bisher weit entfernt von der deutschen Sprache und Kultur aufgewachsen sind, ist dies oft eine sehr schwierige Situation. Sie haben in ihrer Muttersprache eine grosse Selbständigkeit erworben. Wenn sie dann mit zwei, drei oder vier Jahren in die Spielgruppe kommen, machen sie die frustrierende Erfahrung, dass ihnen die Muttersprache nichts nützt. Sie verstehen die anderen Kinder und die Spielgruppenleiterin nicht und können sich nicht mitteilen.

Jedes Kind hat individuelle Stärken, die wir entdecken und fördern können. Jedes Kind hat eigene Bedürfnisse und Rhythmen, die wir unbedingt respektieren sollten. Es ist wichtig, nicht an Defiziten zu arbeiten, sondern Ressourcen und Potenziale zu entdecken, die wir unterstützen und fördern können. Dadurch fühlt sich das Kind angenommen, stark und anerkannt. Es ist Aufgabe der Spielgruppenleiterin, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich auf vielfältigste Art und Weise auszudrücken: durch Spiel, Bewegung, Malen oder Gestalten, wie auch durch verbale und nonverbale Kommunikation.

Die Spielgruppenleiterin hilft dem Kind Kontakte mit anderen Kindern zu knüpfen. Sie unterstützt wenn Konflikte und Sprachprobleme entstehen. Wir müssen dem Kind viel Zeit lassen und keinen Druck auf seinen Spracherwerb ausüben. Klare Regeln und Rituale geben dem Kind zudem Halt und Sicherheit.

Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Spielgruppenpersonal ist ebenso wichtig. Wenn das  Kind Verunsicherung der eigenen Mutter spürt, gerät es in eine  beängstigende Situation.  Ein wahres Interesse an das Herkunftsland und an die Sprache des Kindes,  vermittelt dem Kind, dass es Platz für Verschiedenheiten gibt und, dass wir Freude und Spass an den Unterschieden haben. 

 
Gestaltung der drei Eingewöhnungsphasen

Die Eingewöhnung  wird in drei Phasen gestaltet:

1) Anfangen

-  Das Kind besucht die Spielgruppe anfangs in Anwesenheit eines Elternteils.

-  Der Elternteil ist anwesend und überlässt dem Kind, ob es seine Umgebung zu erkunden oder   Beim Elternteil bleiben möchte.

-  In dieser Phase übernimmt das anwesende Elternteil das Wickeln und die allgemeine Pflege

-  Anfangs sollten keine Trennungsversuche gemacht werden.

-  Die Angangsphase kann aus zwei bis vier Besuchen bestehen.

 2) Stabilisieren

-  Es folgt ein erster, kurzer Versuch einer Trennung. Das Elternteil verabschiedet sich vom Kind   und entfernt sich, aber nur soweit,  dass er auf jeden Fall erreichbar ist. Sollte das Kind weinen und sich von der Spielgruppenleiterin gar nicht beruhigen lassen, kehrt der Elternteil zurück. (Anruf) Ansonsten kann nun die Zeit der  Trennung ausgedehnt werden.

-  Der Abschied sollte immer klar signalisiert sein, beispielsweise durch ein kurzes Ritual. Akzeptiert das Kind die Trennung nicht und kann nicht beruhigt werden, muss die gemeinsame Zeit  weiter ausgedehnt werden. Diese kann kürzer oder länger dauern und ist einzig vom Kind abhängig.

-  Die Spielgruppenleiterin übernimmt in dieser Zeit zunehmend die Betreuung des Kindes.

-  An Stelle des Elternteils reagiert nun sie auf die Signale und Bedürfnisse des Kindes. 

3) Abschliessen

-  Die Eltern sind nicht mehr anwesend, jedoch stets für den erreichbar.

-  Wenn die Spielgruppenleiterin für das Kind die Funktion der „sicheren Basis" erreicht hat, kann die Eingewöhnung als abgeschlossen betrachtet werden.

-  Gelingt dies nicht, kann dies verschiedene Gründe haben (z.B. Elternteil oder Kind haben Mühe
mit Loslassen). In einem Gespräch mit allen Beteiligten suchen wir gemeinsam nach Lösungen

      Anmeldung und Kündigung

 

Bei Vertragsabschluss wird eine Anmeldegebühr von 50sFr. verrechnet.

Die Beiträge sind unabhängig von Krankheit und Ferien zu entrichten. Bezahlt wird der für das Kind reservierte und freigehaltene Betreuungsplatz. Die Monatsbeiträge errechnen sich aus zehn Monaten Unterrichtskosten verteilt auf 12 Monate. Treten die Eltern während der Eingewöhnung zurück, wird eine Aufwandpauschale von 50sFr. verrechnet.

 

Tag Von Bis

Preis

monatlich

 

Montag 08:45 11:30 120sFR.
Montag 13:45 16.30 120sFR.
Dienstag 08:45 11:30 120sFR.
Mittwoch 08.45 11.30 120sFR.
Donnerstag 08:45 11:30 120sFR.
Donnerstag 13:45 16:30 120sFR.
Donnerstag Mittagstisch 11:45 13:30

100sFr.

Freitag auf Anmeldung 08.30 11:30 27sFr. pro mal

 

Der Mittagstisch am Donnerstag kann zum Morgen oder zum Nachmittag dazu reserviert werden:

08:45-13:30 oder 11:45-16:30.

           

Die Kündigungsfrist beträgt 30 Tage und kann jeweils auf Ende eines Schulquartals erfolgen.

Ausnahmefälle sind: Wegziehen in eine andere Gemeinde; wenn es für das Kind nicht der richtige Moment ist.

Die Versicherung ist Sache der Eltern.

      Ablauf eines Spielgruppenbesuches

 

 8.45/13.45             Ankommen


 9.00/14.00             Freispiel, Basteln, Malen, Kneten, was Jeder Lust hat. 

 9.40/14.40             Kreis

                           Singen und Bewegen  in geführter Themen orientierte Sequenz  

                           (Oder Geburtstagsritual)


 10.00/15.00            Znüni / Zvieri

                           Danach Aktivitäten im Freien


 11.15/16.15              Aufräumen und Abschiedskreis


 11.30/16.30            Schluss, Kinder werden abgeholt


 In den Zeiten der Bastel -oder Freispielangebote behalten wir uns vor, spontan Aktivitäten im Freien nachzugehen.


Die Kinder, welche zum Mittagstisch bleiben, helfen beim Rüsten, Vorbereiten der Speisen und Tischen mit.